Freiheitliche Jugend fordert Knüpfung von Förderungen aus Steuergeldern für Jugendeinrichtungen an strikte Hausordnungen

„Schlagzeilen, wie ‚Rauferei in Jugendzentrum – Trio droht mit Bluttat‘ gehört entschieden der Kampf angesagt. Nicht jedoch die Überbringer der Botschaft, sondern die verantwortliche Politik und die Jugendzentrumsbetreiber gehören hier massiv in die Pflicht genommen“, fordert LAbg. Christofer Ranzmaier als Landesobmann der Freiheitlichen Jugend gemeinsam mit FPÖ-GR Maximilian Kurz angesichts eines Vorfalls vom Wochenende dringend Konsequenzen.

Kurz meint: „Auch wenn in Innsbruck viele Jugendeinrichtungen großartige Arbeit leisten, sind einige wenige, welche immer wieder negativ in den Medien auftauchen, kritisch zu betrachten. Viele Eltern meldeten sich in den letzten Monaten bei uns, weil sie sich um ihre Kinder sorgen und nicht mehr wissen, ob diese dort gut aufgehoben sind. Bei auffälligen Personen muss ein Hausverbot ausgerufen werden, wenn Gewalt dann immer noch im Vordergrund steht und die Sozialarbeiter diese nicht unter Kontrolle bekommen muss letztinstanzlich die Stadt reagieren.“

Darüber hinaus stößt sich Ranzmaier daran, dass der ausgeforschte „14-jährige“ Afghane als einer der mutmaßlichen Täter mit einem Messer bewaffnet war: „Es kann nicht sein, dass man in Jugendzentren unbehelligt mit einem Messer bewaffnet ein- und ausspazieren kann! Hier sind sowohl das Land als auch die Gemeinden gefordert, bei der Vergabe von öffentlichen Förderungen aus Steuergeldern an derartige Einrichtungen das Einhalten strikter Hausordnungen einzufordern. „Als Paragraph 1 muss das Motto ‚Das Messer gehört in die Küche und nicht ins Jugendzentrum‘ oberste Priorität haben, auch etwaige Konsequenzen im Hinblick auf Drogenmissbrauch dürfen nicht fehlen, um für Sicherheit und Gesundheit der Jugendlichen künftig besser garantieren zu können und Jugendzentren für derart auf Krawall gebürstetes Klientel generell weniger attraktiv zu gestalten“, hält Ranzmaier abschließend fest.