Gesetzliche Verankerung des Schülerparlaments ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, was die politische Beteiligung der Jugend betrifft – FPÖ will Jugendbeirat und Schülerparlament durch einen Jugendlandtag ergänzt wissen.

Erfreut zeigt sich der Landesobmann der Freiheitlichen Jugend LAbg. Christofer Ranzmaier über die nun auf den Weg gebrachte gesetzliche Verankerung des Schülerparlaments: „Es ist wichtig, junge Menschen möglichst früh für politische Prozesse und die Politik im Allgemeinen zu interessieren und zu begeistern und wie klappt das besser, als sie selbst in den politischen Diskurs zu involvieren? In diesem Sinne erwarte ich mir neben vielen Ideen aus dem Gremium auch einen positiven Schub, was das politische Interesse an den Ideen der Jugend betrifft“, so Ranzmaier, der sich erwartet, dass die Anliegen der Schülerparlamente von der Landesregierung auch ernst genommen werden.

Für Ranzmaier ist mit der Erledigung dieser ersten Pflichtaufgabe die Arbeit im Hinblick auf die politische Beteiligung der Jugend noch lange nicht getan: „Aktuell liegt eine Petition vor, die die Installation eines Tiroler Jugendlandtags fordert“, erklärt Ranzmaier, der dieser Idee viel abgewinnen kann. „Das wäre mit Sicherheit eine sinnvolle Ergänzung für den Tiroler Jugendbeirat sowie das Schülerparlament. Es gilt hier im Bereich der politischen Beteiligung der Jugend möglichst früh Barrieren abzubauen und ein Angebot für politisch interessierte Jugendliche zu schaffen, die abseits der Arbeit in politischen Jugendorganisationen in solche einem Jugendlandtag auch bereits auf ein gemeinsames Miteinander in der Politik vorbereitet werden können“, ist Ranzmaier angesichts erster positiver Signale aus den anderen Landtagsfraktionen guter Dinge, dass auch diese Idee zur Umsetzung gelangen könnte.

Hier geht’s zur Petition: http://bit.ly/PetitionJugendlandtag