Relativierung von ATIB-Kriegsspielen und Vergleich mit Tiroler Jungschützen ist absolut inakzeptabel 

„Eine unfassbare Entgleisung“ ortet der Landesobmann der Freiheitlichen Jugend LAbg. Christofer Ranzmaier in den gestern vom Klubobmann der Tiroler Grünen Gebi Mair getätigten Aussagen auf Twitter. „Wie man ernsthaft auf die Idee kommen kann, die Teilnahme von Jungschützen an einer Ausrückung mit den vieldiskutierten Kriegsspielen im Namen des politischen Islam in ATIB-Vereinen zu vergleichen, wissen wohl auch nur die Grünen – es offenbart aber wunderbar das immer wieder durchblitzende, mit den Tiroler Werten absolut inkompatible Weltbild, in dem der Koalitionspartner der Tiroler ÖVP gefangen scheint“, erklärt Ranzmaier, für den der Klubobmann der Grünen nach diesem Statement rücktrittsreif ist.

„Gerade bei uns in Tirol, wo die Schützen quer durchs ganze Land im Sozialbereich mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit Verantwortung übernehmen und auch in Sachen Traditionspflege großartiges leisten, kann es nicht sein, dass diese Arbeit tausender Schützen durch den Klubobmann einer Regierungspartei derart in Misskredit gebracht wird“, so Ranzmaier weiter.

„Das Relativieren von inakzeptablen Auswüchsen des Islam scheint bei den Tiroler Grünen aber langsam zur Tradition zu werden“, erinnert Ranzmaier an den aus dem Landtag ausgeschiedenen Ahmet Demir, der 2016 meinte im Zuge der Debatte ums Burkaverbot katholische Ordensschwestern verunglimpfen zu müssen. „Das, was die Grünen hier betreiben, ist eine Unart, die dringend abgestellt gehört“, fordert Ranzmaier abschließend mit einem verständnislosen Kopfschütteln in Richtung Tiroler ÖVP, die sich trotz dieser absehbaren Tendenzen der Tiroler Grünen wieder mit ihnen ins Koalitionsbett gelegt hat.